KONTAKT

PREISE

TEAM

KURSE

HOME

× HOME KURSE TEAM PREISE KONTAKT

Rehasport

bietet bei

Rehabilitationssport an.

Beim Rehabilitationssport „Orthopädie“ handelt es sich um eine Nachsorge:

Rehasport wird demjenigen verordnet, der sich bereits in ärztlicher Behandlung befindet und die Notwendigkeit für eine Rehasport -Maßnahme ärztlich festgestellt wird. Nach dem Bundesversorgungsgesetz haben alle betroffenen Menschen Anspruch auf Versehrtenleibesübungen zur Wiedergewinnung und Erhaltung der physischen Leistungsfähigkeit in Form von Rehabilitationssport. Rehabilitationssport ist nach §44 des Sozialgesetzbuches (§44 SGB IX) eine ergänzende Leistung, welche Ihnen zusteht und nicht verwehrt werden kann.

Was ist das Ziel des Rehasports?

  • Krankheitsbeschwerden zu mindern,
  • den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen,
  • soziale und psychische Stabilisierung zu geben,
  • die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen,
  • Eingliederungshilfe für behinderte Menschen im Rahmen der Sozialhilfe zu geben,
  • Betroffene auf Dauer in das Arbeitsleben und in die Gesellschaft einzugliedern,
  • Hilfe zur nachhaltigen und langfristigen Selbsthilfe zu geben!

Wann kommt Rehasport in Frage?

  • Schlaganfall
  • Herzinfarkt
  • chronischen Krankheiten
  • Unfall

Woher bekomme ich die Verordnung?

  • Ihr behandelnder Arzt ist beim Antrag die erste Anlaufstelle.
  • Die besprechen mit Ihm, welche Reha-Maßnahme für Sie am geeignetsten ist. Nach Einreichung des Antrages bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse, erhalten Sie eine formelle Bestätigung, die die Kostenübernahme ermöglicht. Nach Erhalt der Genehmigung muss innerhalb von 6 Monaten mit dem Rehabilitationssport begonnen werden, ansonsten verliert der genehmigte Antrag seine Gültig.

Was kostet der Rehasport?

Nichts!*

*Beim Rehasport handelt es sich um eine zuzahlungsfreie Sachleistung, welche von den gesetzlichen Krankenkassen voll übernommen werden muss.

Darüber hinaus ist gesetzlich geregelt, dass die Dauer der Maßnahme nicht mehr eingeschränkt werden darf und die finanzielle Unterstützung solange gegeben ist, wie der Rehabilitationssport erforderlich ist. Hierbei orientiert sich die Krankenkasse an Richtwerten, die in der Regel die geeignete Dauer festlegen, um das Ziel der Rehasport- Maßnahmen zu erreichen. Sollten die im ersten Antrag genehmigten Stunden aufgebraucht sein, die Beschwerden jedoch anhalten, so muss erneut ein Arzt aufgesucht und ein neuer Antrag gestellt werden. Dieser muss eine ausführliche Begründung dafür beinhalten, um die Krankenkasse bei der richtigen Einschätzung der benötigten Einheiten zu unterstützen. Es ist auch wichtig, dass das Ziel, sowie die schwere der Krankheit aus dem Antrag hervorgehen und der Arzt die empfohlene Dauer deutlich begründet.

Richtwerte für zuzahlungsfreie Leistungen:

Die Rentenversicherung übernimmt in der Regel den Behandlungszeitraum von 6-12 Monaten. Eine Verlängerung ist vor allem bei chronischen Erkrankungen möglich. Ist Ihr Kostenträger eine Unfallversicherung (nach § 1 SGB VII), so besteht generell keine Einschränkungen in der Dauer und Zahl der in Anspruch zu nehmenden Einheiten. Ebenfalls ist so eine Wiederholung, bei nicht erfolgreichem Abschluss möglich. Die gesetzliche Krankenversicherung (nach § 40 SGB V) genehmigt die Dauer des Rehabilitationssports danach, wie diese im Einzelfall notwendig, geeignet und wirtschaftlich ist. Die Richtwerte liegen bei 50 Übungseinheiten, welche auf 18 Monate verteilt werden. Bei Erkrankungen oder Behinderungen mit starker Beeinträchtigung oder mit Notwendigkeit komplexerer Übungen, erhöhen sich diese Werte auf 120 Einheiten in 36 Monaten.

Die Kurse werden von speziell lizenzierten und fachlich qualifizierten Übungsleitern des DBS (Deutscher Behindertensportverband e.V.) durchgeführt.